Hockenheim 2005

Samstag, 24. Februar 2007

Das momentane Kräfteverhältnis

Die Vorbereitungen auf die am 18. März in Melbourne startende Formel 1 Saison 2007 laufen momentan auf Hochtouren. Die letzten Testtage vor dem Saisonbeginn finden derzeit in Bahrain statt und es scheint sich so ganz allmählich das Kräfteverhältnis des 2007er Formel 1 Jahrgangs abzuzeichnen:

Ganz vorne dabei sind auch weiterhin die üblichen Topteams von McLaren und Ferrari. Überraschenderweise folgt dann auch schon BMW mit seinen Fahrern Nick Heidfeld und Robert Kubica. Das 2006 gegründete Team um Mario Theissen scheint einen überdurchschnittlich grossen Leistungssprung im Winter mit dem neuen Auto gemacht zu haben.
Etwas hinter diesem Trio liegt das Weltmeisterteam von Renault, gefolgt von Honda. Ein deutlichen Abstand zu diesen beiden Teams hat dann wohl schon Toyota aufzuweisen, die trotz ihres exorbitant grossen Budgets scheinbar auch dieses Jahr wieder nicht in der Lage sein werden einen deutlichen Schritt in den Ergebnislisten nach vorne zu machen, obwohl die Führungsetagen in Japan und Köln-Marsdorf für dieses Jahr die ersten Siege einfordern. In dieser Region der Startaufstellung sollte auch das Williams-Team mit ihren neuen Toyota-Motoren liegen, die auffallend standfest bei den bisherigen Testfahrten sind.
Hinter Toyota und Williams rangiert, ebenfalls sehr enttäuschend, das Team um Stardesigner Adrian Newey, dem es, wie es zur Zeit aussieht, nicht gelang, in 14-monatiger Vorbereitungszeit, einen podiumsfähigen Red Bull auf die Räder zu stellen.
Das Team von Super Aguri folgt kurz dahinter -hier ist ein ganz deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen- gefolgt von Toro Rosso und dem neuen Team von Spyker.


Die deutsche Formel 1 Jahrgang 2007:

Am besten scheint zur Zeit, was die deutschen Fahrer anbelangt, ganz eindeutig Nick Heidfeld in seinem erst 20006 gegründeten BMW Team darzustehen. BMW scheint die Lücke zu den Topteams weiter verkürzen zu können und auch in der Lage zu sein, um Podestplätze aus eigener Kraft mitfahren zu können, und dabei, mit etwas Glück, vielleicht auch der ein oder andere Sieg für das noch junge Team herausspringen zu können.

Ralf Schumacher scheint bei Toyota in einer Sackgasse zu stecken, da es bei dem in Köln ansässigen Team nicht vorwärts zu gehen scheint. Er kann, so hat es derzeit den Anschein, lediglich Punkteplatzierungen anstreben.

Nico Rosbergs Williams Team scheint über den Winter Fortschritte, vorallem bei der Zuverlässigkeit, erzielt zu haben. Dies sollte zu gelegentlichen Platzierungen in den Punkten reichen, da der Williams noch dazu recht schnell zu sein scheint.

Der 23-jährige Debütant Adrian Sutil wird nicht in den Bereich der Punktevergabe vorrücken können, zumindest solange nicht, bis Mike Gascoigne das neue aerodynamisch überholte Auto zur Mitte der Saison vorstellt.
Sutil sollte aber in der Lage sein, seinen weitaus erfahreneren Teamkollegen bei Spyker-Ferrari, Christijan Albers, die Stirn bieten zu können und dadurch auf sich aufmerksam zu machen.

Ganz vorne aber ist ein Team mit Mercedes Power im Heck-nämlich McLaren, die nur schwer zu schlagen sein werden.
Der Weltmeister sollte also, wie ich es bereits im November vorhergesagt habe, erneut Fernando Alonso aus Spanien heissen, der sich damit anschickt, Michael Schumachers Rekord von sieben WM-Titeln, in einigen Jahren egalisieren zu können. Er hätte dann ja bereits Ende 2007 drei Titel auf seiner Habenseite, und das im noch jugendlichen Alter von dann gerade einmal 26 Jahren!!!

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