Mit einem fünften Platz im vorletzten Saisonlauf sicherte sich der 29-jährige Engländer vorzeitig den Weltmeistertitel in der Formel-1.
Button profitierte dabei, wie schon so oft in dieser Saison, vom Pech seiner Kontrahenten, die sich selbst eliminierten und so den Weg für Jenson Button freimachten.
Der Engländer stellt einen eher schwachen Weltmeister in der ruhmreichen Geschichte der Königsklasse des Motorsports dar, der fahrerisch definitiv nicht auf einer Stufe mit namhaften Vorgängern wie Michael Schumacher, Ayrton Senna, Fernando Alonso und Lewis Hamilton steht. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der über weite Phasen der Saison herbeigezitterte WM-Gewinn Button zukünftig befreit fahren lässt und so zu einer Leistungssteigerung beim Brwan GP-Piloten führt.
Brawn GP lässt Jenson Button jubeln
Seinen ersten Weltmeistertitel hat Button seinem Team rund um Teamchef und Technik-Genie Ross Brawn zu verdanken, der einmal mehr seine Ausnahmestellung im Formel-1-Fahrerlager unter Beweis stellen konnte. Nach sieben gewonnenen Weltmeisterschaften mit Michael Schumacher stellte Ross Brawn kurz vor Saisonbeginn aus der Konkurs-Masse des ausgeschiedenen Honda-Rennstalls ein für die Gegner beinahe übermächtiges Paket auf die Räder, das über die gesamte Saison gesehen unerreicht bleiben sollte.
Brawn verstand schneller als seine Kontrahenten die Bedeutung des Doppeldiffusors und des Verzichts von Kers auf die Fahrzeugbalance und konnte, aufgrund dieser Überlegenheit, mit Jenson Button in der ersten Saisonhälfte einen soliden Punktevorsprung auf die Konkurrenz herausfahren, den der Engländer in der zweiten Saisonhälfte nur noch zu verteidigen brauchte.
Button mit schwacher zweiter Saisonhälfte
Button konnte zu Saisonbeginn von der Übermacht seines Technikpaketes profitieren und einen soliden Punktestock herausfahren, der ihm im weiteren Saisonverlauf zu Gute kam. Nach sechs Siegen in sieben Rennen und dem Erstarken der Konkurrenz brach Button jedoch ein und war in der Folge nicht mehr in der Lage an die Erfolge der ersten Saisonhälfte anzuknüpfen. Unter dem Druck des "Weltmeister-werden-müssens", verzettelte sich Button ein ums andere Mal in der Fahrzeugabstimmung seines Brawn-Mercedes, was ihn im weiteren Saisonverlauf nur noch einen Bruchteil der zuvor herausgefahrenen Punkte holen ließ-eine Tatsache, die einen Schatten auf den Weltmeistertitel Buttons wirft. Button, dessen Name nun in die Geschichtsbüchern des Motorsports eingehen wird, wusste diese für ihn wahrscheinlich einmalige Chance letztlich zu nutzen.
1 Kommentar:
geili geili lieber pippo
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